Meine Vision
Ich glaube, dass es zum Menschsein gehört, miteinander verbunden zu sein. Und dass in dieser Verbundenheit etwas entsteht, das weit über uns selbst hinauswirkt. Was mich dabei bewegt, ist die Frage: Was macht das Menschsein heute aus? Was bleibt übrig, wenn wir uns nicht mehr über Rollen, Leistung oder Wissen definieren?
Und was geschieht, wenn wir dieser Frage wirklich Raum geben? Wenn wir wieder lernen, einander wirklich zuzuhören. Offen, respektvoll und ohne vorschnelle Antworten.
Was uns heute oft fehlt, ist echter Austausch. Wir sprechen viel, doch oft aneinander vorbei. Gleichzeitig sehe ich eine wachsende Sehnsucht nach Sinn, Zugehörigkeit und echter Verbindung.
Ich glaube, die Antworten auf unsere Fragen sind längst da. Sie zeigen sich, wenn wir einander mit Neugier begegnen und uns erlauben, nicht zu wissen, sondern zu fühlen.
Meine Vision ist, dass wir wieder lernen, miteinander so ins Gespräch zu kommen – wirklich im Dialog zu sein – dass daraus Kraft entsteht. Für uns selbst, für die Gemeinschaft, für die Welt. Wenn wir das tun, werden wir resilienter. Klarer in unserem Handeln. Verbundener mit uns selbst, miteinander – und mit dem was uns wirklich nährt. Und im besten Fall ein kleines Stück friedlicher als Gesellschaft.
Ob in Teams, in Organisationen, im täglichen Miteinander – ich möchte Räume schaffen, in denen echte Begegnungen möglich sind. Räume, in denen Menschen sich erinnern: Ich bin hier. Ich bin verbunden.



Meine Motivation
Seit über 20 Jahren begleite ich Menschen und Organisationen in Entwicklungsprozessen. Dabei habe ich immer wieder erlebt: Der Schlüssel liegt im Gespräch. Nicht im schnellen Austausch von Informationen, sondern im Raum für echte Erkenntnis.
Ich sehe mich in dieser Arbeit als Bote und Brückenbauer. Nicht als Inspirator, nicht als Lehrer. Eben als zBindeglied. Ich führe Gegebenes vor, entfache Bestehendes neu, stosse Offensichtliches an und verbinde, was bereits da ist, aber bisher vielleicht nicht bewusst gesehen wurde. Ich stelle Fragen, die den Kern berühren. Ich halte den Spiegel. Und ich gebe die Berechtigung, das Eigene zu fühlen und den Sinn darin zu erkennen.
Dabei geht es nicht darum, noch lange über die Erkenntnis zu sprechen. Es ist der Moment, in dem der Mensch seine eigene Essenz spürt, seine Antwort fühlt. Wenn das geschieht, weiss ich: Meine Aufgabe ist erfüllt.
Wenn es gelingt, diesen Raum zu öffnen, verändert sich etwas Grundlegendes: Menschen übernehmen Verantwortung, bringen ihre Stärken ein und tragen bewusst zum Ganzen bei.
Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam verbunden denken können. An Ideen und Möglichkeiten, die das Leben leichter, klarer oder lebendiger machen. Und ich erlebe es immer weder: Jede Person gibt in diesem Raum, was sie kann – und nimmt mit, was sie braucht. Eine solche Kultur von Dialog und Verbundenheit ist für mich die Grundlage für zukunftsfähige, resiliente Menschen und Organisationen. Und letztlich auch für eine menschlichere Gesellschaft.
Was heisst Gesprächs-Spiel-Raum?
Wie diese Wortkreation «Gesprächs-Spiel-Raum» schon in sich aussagt: Es ist ein Gespräch, welches spielerisch geführt Raum bekommt. Ein Gespräch ist, was wir für unsere Entwicklung benötigen. Spielerisch heisst, frei von gängigen Konventionen intuitiv Impulse benennen. Den Raum bilden die Menschen, welche sich an einem speziellen Ort treffen. Als wirklichen Begegnungsraum verstehe ich aber den Raum, den wir uns im Gespräch gegenseitig schenken.
Mein Wirkungsfeld beschreibe ich kurz gesagt so:
Ich arbeite mit Menschen und gebe ihnen den Raum, Antworten zu fühlen und nicht zu wissen. Im Gespräch erfahren sie ihre Berechtigung und dass alles miteinander verbunden ist. Nach dem Gespräch sind sie motiviert und angestossen in ihrem Tun.
Und wieso «Zeit für Klarheit»?
Ich nehme es gleich vorweg – ich weiss nicht wie Klarheit wirklich geht. Aber ich weiss, dass wir es beim gemeinsamen Hinschauen herausfinden werden. Denn eigentlich geht es nur darum – hinzuschauen. Sind alle Beteiligten dazu bereit, gelingt vieles von ganz alleine.
Die Bereitschaft hinzuschauen bildet die Basis für eine mögliche Klarheit. Und eines darf auch gesagt sein: manchmal darf unklar auch klar sein… 😉